In circa einer Woche Arbeit entsteht vor dem Marienaltar eine Krippenlandschaft. Ein eingespieltes Team schafft hierfür Material aus mehreren Lagerstätten herbei und setzt dieses zusammen. Über einen hölzernen Unterbau, welcher die grobe Geländestruktur formt, wird in detailreicher Arbeit eine Landschaft modelliert. Hierfür kommen hauptsächlich Naturstoffe wie Moos, Kies und Steine zum Einsatz. Neben der Geburt Jesu im Stall lohnt sich also auch der Blick in die weite Landschaft mit vielen versteckten Details.
Der Ursprung dieser Krippe reicht weit in die zwanziger Jahre zurück. Hier wurden die zentralen Figuren, also das Jesuskind mit Maria und Josef sowie der Stall, beschafft. Im jeweiligen Zeitgeist wurde die Ausstattung der Krippe bis heute ergänzt. So zeigt sich die Krippe heute im Schwarzwaldstiel mit Tannen gesäumt. In diesem Stil sind auf den Wiesen nicht nur Schafe und deren Hirten, sondern auch ein Holzfäller und eine bäuerliche Familie zu finden. Besonders markant sind der Elefant und das Kamel mit ihren Treibern. Diese wurden in den frühen sechziger Jahren durch Pfarrer Meisel beschafft.



